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Die Gemeinde Neuengörs entstand in der heutigen Form am 1. Januar 1972 durch die Zusammenlegung der Ortschaften Altengörs, Neuengörs und Stubben. Die Gemeindefläche des Ortes umfasst 1.340 ha, die Bevölkerungszahl beträgt ca. 800 Einwohnerinnen und Einwohner.

Altengörs wurde als eine slawische Siedlung im frühen Mittelalter bereits weit vor 1000 Jahre n. Chr. gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1249. Neuengörs ist als nahe der schützenden Siegesburg gelegenes Dorf wohl so um 1150 entstanden. Stubben wird erstmalig 1348 erwähnt, als das Reinfelder Kloster seinen weltlichen Herrschaftsbereich über die benachbarten Segeberger Dörfer auszubreiten versuchte.

Die Gemeinde Neuengörs mit ihren drei Ortsteilen verfügt heute über ein blühendes Gemeinwesen. So wird die Wasserversorgung für alle Ortsteile über den Wasserbeschaffungsverband Wakendorf I und die Entwässerung über Klärteiche in jedem der Ortsteile sichergestellt. Auch verfügt die Gemeinde über einen Bahnanschluss zur Strecke Oldesloe – Segeberg. Zentral im Ortsteil Neuengörs gelegen befinden sich die Osterkirche mit dem Kindergarten, ein weiterer Kindergarten in Elternträgerschaft sowie die Grundschule.

Das kulturelle Leben in der Gemeinde wird u.a. von der Gemeindewehr Neuengörs mit ihren drei Ortswehren, dem DRK-Ortsverein Neuengörs und Umgebung e.V., dem Landfrauenverein, dem Angelverein „Gut Biß“, dem Sportfischerverein Neuengörs e.V., dem Reit- und Fahrverein Neuengörs, den Jagdhornbläsern des HG V, dem Chanty-Chor Neuengörs, den verschiedenen Kindervogelschießervereinen in den Ortsteilen sowie der Kirchengemeinde Neuengörs mit ihren Angeboten und Gruppen bestimmt.